An alle High Potentials und Key Performer, Global Player und Opinion Leader, an Deep Diver und Innovation Driver, an alle Indoor Stepper und Power Napper, alle Urban Gardener und Facebook Farmer, an alle Laufbandläufer und Proteindrinktrinker, alle Insider und Upgrader, an all euch Meilen-Millionäre: "Macht erst mal ohne uns weiter."

Jack Daniel's - wir sind raus!

Montag, 21. März 2016

Tasmanian - Natur pur

Tasmanien -  eine zum australischen Festland vergleichsweise kleine Insel zwei Flugstunden südlich von Sydney. Was haben wir nicht schon alles gehört und gelesen über diesen Flecken Erde, wir wollten immer schon mal dorthin. Jetzt sind wir hier und bereuen unseren Entscheid überhaupt nicht, es ist so grandios. Allerdings muss man gerne grossartige Natur lieben, gerne auf malerischen und einsamen Wanderwegen unterwegs sein, gerne die Seele an einem einsamen Bergsee baumeln lassen, gerne gigantische Küstenlandschaft haben oder gerne ein tolles Glas Sauvignon Blanc oder Pinot Noir trinken – dann verliebt man sich von der ersten Sekunde an in Tasmanien. Diese Insel ist derart fernab vom „Schuss“, dass man das Gefühl hat, Tasmanien hätte überhaupt nichts mit dem übrigen Weltgeschehen zu tun. Alles läuft etwas langsamer, die Tasmanier sind cool und gut drauf und das wichtigste im Leben scheint für sie ohnehin das Wetter zu sein. Die Landschaft ist ein Mix aus Schottland, dem Engadin und Neuseeland – eine wunderbare Kombination für Outdoor-Freaks wie wir es sind. Wir reisen in unserem kleinen „Camperli“, kochen selber, suchen uns die schönsten Plätze aus und holen den Wein gleich direkt vom Weingut – Freiheit und Lebensqualität im Grossformat. Für uns ist Tasmanien DER Geheimtipp schlechthin, hier waren wir garantiert nicht zum letzten Mal. Statt gross und detailliert über die 19!!! Nationalparks, die wohlduftenden Eukalyptuswälder oder die bizarren Küstenabschnitte zu schreiben, legen wir euch lieber ein paar Bilder bei. So könnt ihr euch am besten einen Eindruck von diesem Eiland zwischen der Tasman Sea und der Bass Strait verschaffen.

 
unsere Wohnung auf vier Rädern ist bereit

ein Wasserfall wie aus dem Märchen

nein, das ist nicht der Osterhase

idyllischer geht es fast nicht mehr

uns gefällt es wahnsinnig gut

ein guter Wegweiser für weitere Abenteuer

fast wie im Engadin

Jacqueline nahe am Abgrund

dafür mit dieser Aussicht belohnt

Dani zieht die gemütlichere Variante vor

es ist ist Herbst, die Weintrauben sind richtig schön süss

diese Küste ist der Hit

und so sieht sie aus

sie beide wohnen hier
 


 

Sonntag, 6. März 2016

Hawaii - Inselhopping First Class

Die hawaiianischen Inseln, welche seit 1959 den 50. Bundesstaat der USA bilden, sind wahrlich eine Reise wert. Sie liegen irgendwo draussen im Pazifik, knappe sechs Flugstunden von Los Angeles entfernt, und sie haben so unglaublich viel zu bieten.

 

Da ist zum Beispiel diese Traumlandschaft unter Wasser mit farbigen Korallengärten, bunten Fischen und glasklarer Sicht. Man nimmt sich einfach eine Schnorchelausrüstung, springt ins Meer und fühlt sich wie Kapitän Nemo. Jacqueline haben es vor allem die Wasserschildkröten angetan während Dani beim Tauchen ziemlich viel Action mit seiner ersten Haibegegnung hatte.

 

Da ist aber auch einer der aktivsten Vulkane unserer Erde. Seit 1983 bricht er ununterbrochen aus. Die Landschaft, geprägt von abgekühlten Lavaströmen, ist grandios und ein Blick bei Dunkelheit in den Schlund des Kraters hat schon fast etwas furchterregendes.

 

 

Da sind auch die friedlichen und farbenfrohen Sonnenuntergänge. Man kommt in Hawaii fast nicht drum herum täglich den Sunset zu bestaunen. Die Inseln sind so klein und irgendwo ist immer Westen. Jedes Mal verabschiedet sich die Sonne auf eine andere Art und Weise und entzückt Einheimische und Touristen gleichermassen mit diesem Schauspiel.

 

 

Da war aber auch unsere "Scheissunterkunft" (sorry für den Ausdruck, er dient unserer Psychohygiene) auf Maui. Wir haben eine Privatunterkunft gebucht und vorbezahlt, leider aber sind wir in einer schäbbigen Hostal gelandet. Es war stickig, schmutzig, extrem komisch uns so richtig "gruusig"...und das für fünf Nächte. Einen Vorteil hatte diese Abstiege dennoch. Wir sind morgens um 8 Uhr zum Outdoor-Frühstück abgefahren und erst am Abend spät wieder zurückgekehrt (wir wollten keine Minute mehr als nötig in diesem Loch verbringen). So haben wir unheimlich viel von Maui gesehen, ach ist diese Insel doch eine Pracht.

 

Da sind aber auch all die gigantischen Wellen, welche Surfprofis aus der ganzen Welt anlocken und ihnen optimalste "Pistenverhältnisse" bieten. Was die Jungs da auf diesen Surfs bieten ist schon Extraklasse, wir hätten bei einem solchen Seegang nicht einmal den kleinen Zehen ins Wasser gestreckt.

 

Da sind auch noch zahlreiche Staats- und Nationalparks mit unglaublich vielen Varianten von Landschaft. Alles ist satt grün, es herrscht eine üppige Vegetation und hinter jeder Ecke verbirgt sich ein Wasserfall. In Hawaii hat man das Gefühl, dass man sich dauernd in einem botanischen Garten bewegt. Und wo das Grün aufhört, beginnt das tiefe Blau des Ozeans mit seinen smaragdgrünen Tönen, immer flankiert von schwarzem Lavastein - eine wahre Symphonie für die Augen.

 

Da gibt es aber auch noch den Haleakalà, ein erloschener Vulkan. Schon die Anreise auf den Gipfel ist ein Abenteuer. Der Blick von den Serpentinen der Bergrassen erinnert eher an die Aussicht aus einem Flugzeug als aus einem Auto. Es muss eine Steigung von 3'055 Höhenmeter überwunden werden und das in nur 53 Kilometer - das ist Weltrekord. Und ja, wenn man oben ist, dann scheint man auf dem Mond zu sein - genau so sieht es dort aus. Es wird darüber spekuliert, ob die Amerikaner nicht genau an diesem Ort die erste Mondlandung vorgetäuscht haben, rein landschaftlich wäre es absolut möglich.

 

Da ist auch das düstere Kapitel Pearl Harbor aus dem Zweiten Weltkrieg. Während einem hinterhältigen Blitzangriff der Japaner auf die amerikanischen Streitkräfte im Pazifik verloren mehr als 2'000 Soldaten ihr Leben. Die meisten Opfer gingen mit dem Kriegsschiff USS Arizona unter, ihre Leichen sind bis heute im Schiffsrumpf eingesperrt, für sie ist das ihre letzte Ruhestätte. Man kann das Wrack anlässlich einer bewegten Tour besichtigen - ziemlich eindrücklich und aufwühlend.

 

Und so gäbe es noch so viel von Hawaii zu erzählen, die einsamen Landstrassen, die zauberhaften Wälder, die einsamen Küsten, die sommerlichen Temperaturen, die einfache Fortbewegung mit Flugzeug und Mietauto, die amerikanischen Annehmlichkeiten, der lockere Lifestyle der Menschen und halt noch einmal das türkisfarbene Meer, welches wir so noch nirgends auf der Welt gesehen haben. Uns hat es riesig gefallen und oft hat es uns ganz einfach die Sprache verschlagen. Um es kurz zusammenzufassen - Hawaii ist tatsächlich das Paradies auf der anderen Seite der Erde.

 

Jetzt ist unser letzter Abend hier, wir packen unsere sieben Sachen und trinken noch einmal eine Flasche Chardonnay aus Kalifornien. Morgen Mittag bringt uns der QANTAS-Flieger nach Tasmanien. Täuschen wir uns oder fliegen wir gleich ins nächste Paradies? Wir melden uns mit den News.

 
Wer schaut den da aus dem Wasser?

zum Glück ist diese Lava abgekühlt...

...was hier definitiv nicht der Fall ist

dieser Sonnenuntergang verheisst nichts gutes

so eine "Scheissunterkunft"
 
dafür hatten wir einen Frühstücksort wie im Bilderbuch

diese Wellen sind weltmeisterlich....

...und erst jene, welche darauf reiten
 
andere Location - Dani im Bambusswald

die schroffen Klippen sind allgegenwärtig

und zwischendurch ein weiterer Sunset


Jacky alleine auf weiter Flur

hier sollen die Amis die Mondlandung vorgetäuscht haben

der vergessene Astronaut

typischer Highway auf Hawaii

idyllischer Schulausflug, nicht?
 
Ach ja, Wasserfälle gibt es an jeder Ecke...

 

...und vor lauter Bäume sieht man den Wald fast nicht mehr


Schiffswrack in Pear Harbour - eindrücklich