Wir sind schon das dritte Mal in Australien und waren daher nicht ganz sicher, ob es wirklich noch genügend zu entdecken gäbe; zumal wir ja teilweise auf den Spuren unserer Hochzeitsreise vom Jahre 2000/01 unterwegs waren. Um es vorweg zu nehmen, es war einmal mehr ein ergreifender Trip. Die einzige Änderung zu früheren Reisen war, dass wir nicht mehr so viele Kilometer abgefahren sind. Wir haben es vorgezogen, lieber mal an einem Ort etwas länger zu bleiben und dafür die unbeschreibliche Natur auf Schusters Leisten zu erforschen. So sind wir im Anschluss an Melbourne noch etwas der Küste entlang gefahren und liessen uns von der Great Ocean Road begeistern. Ziemlich schnell hat es uns aber in die australischen Berge gezogen, genauer gesagt in die Great Dividing Range. Wir waren auf zahlreichen Wanderwegen unterwegs und haben den einen oder anderen Gipfel erklommen. Die landschaftlich so imposanten Nationalparks liessen unsere Wanderherzen in allen Belangen höher schlagen, wir haben uns oft wie zu Hause gefühlt. Zudem hatten wir Wetter wie im Bilderbuch, es war der Wahnsinn. Die vergangenen Wochen standen aber auch etwas im Zeichen der weiteren Reiseplanung. Welche Route wählen wir auf den Philippinen? Brauchen wir zusätzliche Flüge? Sollen wir ein längeres Visum beantragen oder nicht? Welche Inseln sollten wir für die zwei Monate Indonesien wählen? Wie können wir überhaupt so lange in Indonesien bleiben? Wollen wir das Geld für die Malediven wirklich ausgeben? Wie wollen wir unseren Flugplan des Round-The-World Tickets verschieben, etc. Das sind spannende Beschäftigungen und Zeit dazu haben wir ja genügend. Es sind aber auch Aufgaben, welche uns sogar auf der dritten Weltreise immer noch herausfordern.
Im Südosten Australiens ist inzwischen Ruhe eingekehrt. Die Hauptsaison ist schon lange vorbei und die grossen Touristenmassen haben sich verflüchtigt, die Campingplätze sind nur noch von ein paar wenigen Rentnern und zwei Weltreisenden besetzt, es ist kühler geworden, die Blätter sind am Boden – es ist Spätherbst! Die grossartige Herbststimmung und die faszinierende Bergwelt liessen in diesen Tagen das erste Mal etwas Heimweh aufkommen. Vielleicht war es die vertraute Umgebung, welche uns oft an Europa erinnerte, vielleicht war es das Ungewisse der nächsten Destinationen oder vielleicht war es dieser goldene Herbst, welcher bei uns ab und zu etwas Wehmut hervorgerufen hat. Es weht ein sanfter Wind, der „wind of change“ – es wird Zeit zum weiterreisen, lass uns den Rucksack wieder einpacken!
Momentan sind wir ca. 250 Kilometer südlich von Sydney, in vier Tagen geben wir unser fahrendes Heim der letzten zwei Monate ab. Als Schlussbouquet verbringen wir noch fünf Tage in unserer Lieblingsstadt und lassen uns einmal mehr von Sydneys besonderem "Vibe" anstecken. Somit wird das australische Abenteuer also bald Geschichte sein – es war ein Highlight par excellence!
| mystische Farnwälder |
| die Felsen in der Brandung an der Great Ocean Road |
| eine Abendstimmung zum Dahinschwelgen |
| die Gipfelstürmerin in Hochform |
| und ein Weingut aus dem Bilderbuch |
| uns hat es hier sehr gefallen |
| auch Dani ist oben angelangt |
| Aussicht soweit das Auge reicht |
| Herbststimmung wie bei uns zu Hause |
| für die Skisaison scheinen sie gerüstet zu sein |
| jetzt geht's so richtig in die Berge |
| wo der Tag gerade anbricht |
| auch hier, eine Sicht wie man sich sie wünscht |
| Balmers auf australiens höchstem Punkt - dem Mont Kosciuszko |
| seht ihr die Zwerge und Elfen? |
| die Sonnenuntergänge in Australien sind bald gezählt |
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