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Jack Daniel's - wir sind raus!

Dienstag, 8. Dezember 2015

Guatemala - Abwechslung und viele Eindrücke

Eines vorweg, die Grenze von Belize nach Guatemala haben wir ohne Probleme und grössere Zwischenfälle gemeistert. Danke fürs Daumendrücken.

 

In Guatemala ist nun ab sofort wieder Spanisch angesagt – que lindo! Bereits schon am zweiten Tag erwartete uns mit Tikal ein erstes Highlight. Hoch aufragende Pyramiden recken sich über dem grünen Urwald. Brüllaffen schwingen sich in alten Bäumen von Ast zu Ast und machen dabei ihrem Namen alle Ehre, während die prächtig bunten Papageie und Tukane ihren kaum weniger beachtlichen Beitrag zu einer Kakaphonie aus Kreischlauten beisteuern. Das auffälligste Charakteristikum der antiken Mayastadt sind aber gewiss die steilwandigen Tempel, von denen einige über 60 Meter hoch sind. Dies ist wahrlich ein ganz besonderer Ort, keine Überraschung hat ihn die UNESCO schon seit langem auf ihrer Liste der Welterbe.

 

Im Anschluss an Tikal stand eine etwas längere Reise auf dem Programm. Wir wollten zum wohl schönsten Flecken in Guatemala – Semuc Champey. In einem Land wie die Schweiz, wo man nach der Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel die Uhr richtet, kann man sich kaum vorstellen, wie der guatemaltekische ÖV funktioniert. Fahrplanmässige Abfahrt um 08.00 Uhr mit einem kleinen Reisebus. Effektive Abfahrt um 09.00 Uhr mit einem ausrangierten Busli ohne Rückscheibe, ohne Licht und Sesseln ohne Rückenlehne – wir wussten sofort, dass dies in der Tat eine lange und beschwerliche Reise geben würde. Aus der vorgesehenen Reisezeit von 8 Stunden wurden dann auch 10 und irgendwann nach Einbruch der Dunkelheit kamen wir bei tropischem Regenfall mitten, aber wirklich mitten im Dschungel an. Im ersten Moment wussten wir nicht genau, was wir hier überhaupt genau machen, wir waren etwas ratlos. Nach zwei Bierchen in der sehr einfachen aber äusserst freundlichen Dschungellodge sah die Welt aber gleich wieder besser aus. Spätestens als wir am nächsten Tag das paradiesische Fleckchen Erde erkundeten, wussten wir, dass sich der strapaziöse Aufwand gelohnt hatte. Die Lage der Naturbecken ist traumhaft, das Wasser schimmert in allen Farbtönen zwischen Türkis und Smaragdgrün und ein Bad in diesen Pools inmitten von tropischem Regenwald ist der Wahnsinn.

 

Heute nun ging die Reise weiter Richtung Karibik. Nur soviel vorweg, wir sind (es mag langsam etwas abgedroschen klingen) erneut im Paradies gelandet - Details folgen.

wieder einmal warten wir auf einen Transport

und so sieht der guatemaltekische Fährverkehr aus

Bienvenidos a Guatemala - die Spielregeln in diesem Restaurant sind klar

hier spürt man die Energie der Antike

sogar einen Maya-König haben wir gefunden:-)

zuerst ein Schnappschuss aus unserem Dschungelcamp...
...dann die grandiose Aussicht vom Mirador...


...und schliesslich die verdiente Abkühlung im Paradies

gute Nachricht in die Heimat, der Kakao für die Weihnachtsschoggi ist bald trocken

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