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Jack Daniel's - wir sind raus!

Samstag, 19. Dezember 2015

Honduras - magische Orte

Inzwischen ist seit unserem letzten Eintrag wieder ziemlich viel gelaufen. Fangen wir mal ganz von vorne an.

 

Das Paradies, von dem wir das letzte Mal erzählt haben, liegt am Rio Dulce. Hier haben wir uns eine einfache aber unglaublich idyllische Unterkunft ausgesucht. Das Haus ist nur über den Wasserweg erreichbar, was für sich alleine schon speziell ist. Was aber fast ebenso interessant ist sind die Inhaber des Casa Perico. Es handelt sich um Florian und Bruno, welche vor ca. 15 Jahren ihre Sachen gepackt haben und von Root/LU nach Guatemala ausgewandert sind. Wenn zwei Weltreisende und zwei ausgewanderte Schweizer zusammen kommen, gibt es viel von der Heimat zu berichten. Dieser Ort war für uns in der Tat magisch.

 

Weiter ging die Reise mit Bussen über die Grenze nach Honduras. Der Trip war sehr beschwerlich, heisse "Chlimperibüs" ohne Klimaanlage und Sitze mit knappster Beinfreiheit. Am Abend  beim Bier haben wir zusammen gerechnet, wie manchmal wir den Bus wechseln mussten, resp. unsere Rucksäcke vom einen auf das andere Dach gezügelt haben - achtmal!

 

Der Aufwand hat sich aber bei weitem gelohnt - wir waren in Copan angekommen. Neben den bekannten Mayastätten, für welche der Ort bekannt ist, bietet Copan noch viel, viel mehr - sei es die friedliche Dorfatmosphäre, die Landschaft mit geschwungenen Hügel, die herzlichen Menschen, die angenehme Ruhe oder die  zahlreichen Kaffeeplantagen. In unserem Reiseführer steht, es sei die freundlichste Stadt in Honduras und es wird wohl stimmen. Auch hier spürt man einen Hauch Magie.

 

Die Reise zum nächsten Ort war wiederum aufwendig, lang und mühsam. In der Mitte des Trips mussten wir an einem besonderen Ort umsteigen - San Pedro de Sula. 2012 erhielt diese Stadt die traurige Auszeichnung als gefährlichste Stadt der Welt. Pro Tag passieren dort ca. 10 Morde und es herrscht ein verbitterter Bandenkrieg. Beim verlassen der Stadt wurden wir selber Zeugen einer Schiesserei. Das Gefühl war ziemlich mulmig und wir waren froh, als wir dort weg waren und an unserem neuen Ziel angekommen sind.

 

Was wir dort nun die letzte Woche erlebt haben, war noch einmal eine ganz andere Geschichte -  ziemlich schwierig in Worte zu fassen. Wir haben sechs Tage auf Roatan verbracht, eine Trauminsel in der Karibik. Dani wollte sich hier einen lang ersehnten Traum erfüllen und seinen Tauchschein machen. Beim ersten Schritt ins Wasser passierte es - ausgerutscht, mit dem Fuss am Geländer angeschlagen, der vordere Teil vom kleinen Zehen schaute nach rechts und der Knochen kam zum Vorschein. Das war es dann mit dem Tauchen, dachten wir. Zum Glück war der Zehe nicht gebrochen, so dass der Arzt ihn einfach wieder über den Knochen stülpen konnte und mit zwei Stichen fixierte. Dani macht die Ausbildung (in Englisch - war ziemlich anspruchsvoll...Fachausdrücke!) trotzdem und wurde gestern mit dem PADI Open Water zertifiziert. Auch für Jacqueline bedeutete dieser Ort viel mehr als nur Urlaub. Sie hatte in Roatan erfahren, dass sie Ihr Diploma of Advanced Studies mit einer Note von 5.5 abgeschlossen hat und sie konnte sich in dieser Umgebung (hoffentlich) von ihren belastenden Atemproblemen lösen. Die Woche in West End auf Roatan war für uns viel mehr als nur magisch, es war wahrscheinlich eine der schönsten, bereichernsten und befriedigensten Wochen unseres Lebens - halt eben schwierig zu beschreiben.

 

Morgen fliegen wir nach Tegucigalpa und reisen dann weiter nach Nicaragua und El Salvador. Es läuft also was und wir sind sicher, dass es wieder viel zu berichten geben wird.

 
 
 

Idylle pur im Dschungel und trotzdem etwas Heimat
 
hier fühlt man sich wirklich sehr wohl
 
ein weiterer ganz spannender Ort...
 
...wo man sich entweder so...
 
...oder so entspannen kann
 
bei dieser herrlichen Ruhe...
 
...lässt sich gemütlich ein Buch lesen
 
die Überfahrt auf Roatan war spektakulär...
 
...und erst dieser Tauchgang

geschafft...PADI Open Water certified, und dass bei warmem tropischen Gewitter

 
Roatan kriegt in unseren Herzen einen Ehrenplatz
 
 
 
 
 
 
 

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